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18. November 2020

Erstes Online-Bürgerforum zum Thema „Integration und Engagement in Dortmund“ fand guten Zuspruch

Kategorie: Planerladen, Integration

Viele kleine und große Vereine sorgen sich um die Integration von Neuzugewanderten. Sie helfen den Menschen, in unserer Gesellschaft anzukommen. Der Planerladen e.V. und die Auslandsgesellschaft haben mit freundlicher Unterstützung von MIA-DO Kommunales Integrationszentrum Dortmund engagierte Persönlichkeiten und Gruppen aus verschiedenen Stadtteilen am 18. November eingeladen, um über ihr Engagement zu berichten und miteinander ins Gespräch zu kommen. Aufgrund der Corona-Situation fand das Bürgerforum erstmals online statt.

Eingeladen waren Andrea Wisotzki vom Italienverein e.V. -  Zentrum für Sprach- und Kulturvermittlung e.V., Leonid Chraga von der Jüdischen Kultusgemeinde Dortmund und Ingo Rößler vom Martener Forum. Moderiert wurde das Bürgerforum von Kay Bandermann.

Der Italienverein e.V. - Zentrum für Sprach- und Kulturvermittlung e.V. wurde 2010 mit den Zielen gegründet, den kulturellen Austausch zwischen Deutschland und Italien sowie die italienische Sprache und Kultur im Ruhrgebiet zu fördern. Nicht nur das Erlernen der Sprache ist wichtig, sondern  auch das Land mit seinen vielfältigen Aspekten den Menschen näher zu bringen. Der Verein bietet Sprachkurse und Workshops zu verschiedenen Themen an.

Die Jüdische Kultusgemeinde stellte das Projekt „Clarenberger Treff – Zusammenkommen und Zusammenleben“ vor. Das Projekt übernimmt  im  Stadtteil  Hörde eine Brückenfunktion  zwischen vorhandenen  Angeboten  im  Stadtteil  und  Menschen  mit  Zuwanderungsgeschichte.  
Mitte 2018, nach umfangreichen Renovierungsarbeiten, startete im Großen Nachbarschaftstreff Clarenberg 11 das Projekt mit dem Seniorentreff und zielt  auf  Antidiskriminierung,  Abbau  sozialer  Benachteiligung,  Chancengleichheit,  Vorbeugung  der  Isolation im Alter, Erhöhung der Bildungschancen von sozial benachteiligten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen und auf ein gutes und gemeinsames Miteinander aller dort lebenden Menschen. Das vorrangige Ziel ist es, der Fremdenfeindlichkeit zwischen den Nationalitäten vorzubeugen und das Verständnis zwischen den verschiedenen Kulturen zu stärken. Damit werden die interkulturelle Öffnung und die interkulturelle Kompetenz gefördert.

Das Martener Forum ist ein Zusammenschluss von Bürger*innen aus Marten und der Germania-Siedlung. Die Bürgerinitiative engagiert sich für einen lebendigen Stadtteil. Initiiert durch den Bürger-Dialog in Marten, den der Oberbürgermeister der Stadt Dortmund unter Beteiligung der Dezernent*innen ins Leben gerufen hat, ist das auf Dauer angelegte, aktive Martener Forum eingerichtet worden. Die Mitglieder des Martener Forums treffen sich monatlich und setzen sich aus engagierten Bürgern, Vereinsmitgliedern und Geschäftsleuten vor Ort zusammen. Seit November 2017 ist durch die Wirtschaftsförderung der Stadt Dortmund das Ladenlokal in Marten, In der Meile 2 (ehemalige Volksbank) angemietet worden, das gemeinsam mit dem Projekt Nordwärts und dem Martener Forum in Zukunft genutzt werden kann.

Die aktuelle Situation um die Rechten in Marten hatte das Martener Forum Anfang 2019 veranlasst, viele Menschen im Stadtteil zu mobilisieren und versuche sie dafür durch das Medium der Musik zu erreichen. Unter dem Motto "Marten liebt Vielfalt - Musik stärkt Gemeinsinn!" holte das Martener Forum als Veranstalter die drei Kirchen im Stadtteil – die Evangelische Elias-Gemeinde,  die  Katholische  Kirche  Hl.  Familie  und  die  Neuapostolische  Kirche  – in  den Unterstützerkreis.

Die Arbeit dieser drei Gäste macht deutlich, welch großartige Arbeit Vereine und Gemeinden in Dortmund leisten. Der Integrationspreis der Stadt Dortmund zeichnet einmal im Jahr besondere Projekte aus. Das Bürgerforum Nord trifft Süd versucht flankierend dazu ebenfalls diese Arbeit der Vereine einem größeren Publikum vorzustellen.


Das Bürgerforum „Nord trifft Süd" ist eine Veranstaltungsreihe des Planerladen e.V. in Zusammenarbeit mit der Auslandsgesellschaft mit freundlicher Unterstützung von MIA-DO Kommunales Integrationszentrum Dortmund.